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Jahresrückblick 2015

Liebe Mitmenschen,

ein Jahr geht schon wieder zu Ende. Das gibt Anlass zu reflektieren, auch bei unserem Therapiezentrum Sol en Casa – Yanapasayku. Die Union der beiden Projekte Yanapasayku und der Fundacion Sol en Casa besteht nun schon ueber einen Jahr und wir alle sind sehr zufrieden.

Auch in diesem Jahr gab es am Vormittag von Montag bis Freitag eine feste Gruppe von 8 Kindern und Jugendlichen mit den verschiedensten Behinderungen und Lernschwierigkeiten. Neben den Unterrichtsstunden Yoga, Musik, paedagogische Foerderung, Sport, Handarbeit etc. gab es dieses Jahr zum estenmal auch kochen. Hierbei war uns vor allem auch wichtig Aktivitaeten des taeglichen Lebens zu foerdern wie Haende waschen, Umgang mit Geld, Orientierung in der Stadt und auf dem mercado. Aus diesen woechentlichen Kochstunden entstand ein kleines Kochbuechlein mit bolivianischen Rezepten ins deutsche uebersetzt mit Bildern von unseren Kindern. Das Buechlein ist in Deutschland erhaeltlich. Der Erloes vom Verkauf dieses Buechleins dient unserem Therapiezentrum. Bei Interesse mir eine e-mail schreiben!

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Ein weiterer Hauptbestandteil unserer Arbeit liegt in der Einzeltherapien am Vormittag als auch am Nachmittag. Durch unser vergroessertes Team bieten wir Ergotherapie, Physiotherapie (Musiktherapie), psychologische Beratung und Paedagogische Foerderung (Nachhilfe) an. Hier kommen vor allem Kinder und Jugendlichen aus Familien mit geringen Einkommen. Neben den Therapien ist vorallem auch der Austausch und Anleitung der Eltern sehr wichtig.

Garten Erdbeeren

Unser Therapeutenteam hat sich in diesem Jahr um eine Person erweitert. Meine Schwangerschaftsvertretung Cecil Camus, Ergotherapeutin aus Frankreich, wird uns auch 2016 in unserem Therapiezentrum unterstuetzen. Zudem bekamen wir in diesem Jahr von 2 Freiwilligen aus Frankreich tatkraeftige Hilfe.

In diesem Jahr gab es bei uns ein Workshop fuer Eltern mit autistischen Kindern, ein Workshop ueber Musiktherapie, ein 1.-Hilfe – Workshop, als auch ein Mandala-Workshop. Weitere Aktivitaeten gab es dann im Oktober, im „mes de la gente con discapacidad“. Bei der „desfile“ waren unsere Kinder, Jugendlichen und Eltern stark vertreten. Auf der Feria hatten wir einen eigenen kleinen Stand, bei dem unsere Kinder ihre handgefertigten Produkte verkauften. Bei einem Tanz- und Musikwettbewerb belegte unser Therapiezentrum den 2. und den 1. Platz.

Mandala baile

Seit Anfang Dezember sind nun hier in Bolivien die grossen Sommerferien und wir sind in der Sommerpause. Im Januar steht dann Grossreinigung und Organisation fuer 2016 an. Ab Mitte Januar ist dann unsere Tuer wieder geoeffnet fuer alle Kinder und Jugendlichen, die Unterstuetzung brauchen.

Dank unseren Spendern war es uns auch dieses Jahr moeglich, mit allen zu arbeiten, die aus mangelnden finanziellen Mitteln nicht fuer die Therapie aufkommen koennen. Vielen Dank!!!
Zudem konnten wir in diesem Jahr Trommeln fuer die Musikstunden (Musiktherapie) anschaffen, ein Aufhaengesystem fuer Schaukeln und Haengematten, alle noetigen Utensilien fuer unsere Kochgruppe und einen kleinen Hofgarten anlegen.
Muchas gracias!!!

Wir sind schon gespannt auf 2016!! und wuenschen allen ein tolles, neues Jahr mit viel lachen, Sonnenschein und Energie fuer alle Herausforderungen, die auf einen zukommen moegen!

Ganz viele liebe Gruesse aus Bolivien!

Sol en Casa – Yanapasayku

(Regina Merz)

Unser Video ist fertig

Omar hat ein kurzes Video zu unserem gemeinsamen Projekt – Sol en casa und Yanapasayku fertiggestellt. Das Video liegt auf youtube mit deutschen oder französischen Untertiteln vor und kann auch auf unserer Seite angesehen werden: zum Video

Einweihung mit Weihnachtsbazar

Am 1. Advent war bei uns im Therapiezentrum „Yanapasayku“ Tag der offenen Tür. Die Besucher lernten unsere neuen Räumlichkeiten kennen und es gab Zeit und Möglichkeiten zum Informationsaustausch. Bei sommerlichen Temperaturen veranstalteten wir zudem einen kleinen Weihnachtsbazar und ein Weihnachtsbuffet mit Gühwein, Punsch, Flammkuchen und Plätzchen!

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Endlich ist es soweit!!!!!

Wir sind seit dem 1. November 2013 in unseren neuen Räumen!!!!
Nach arbeitsintensiven Renovierungsarbeiten und vielen Extrastunden sind die Räumlichkeiten ganz schön geworden und wurden von unseren Kindern sehr positiv aufgenommen.

Straßenansicht vorher:

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nacher:

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Vorher/Renovierungsprozess/Nacher „Werkstatt“:

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Vorher/Renovierungsprozess/Nachher „Motorikzimmer“:

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Büro/Massagezimmer vorher und nacher:

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Patio:

257

Küche:

245

Wartezimmer:

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Ausstellung & Verkauf

Ausstellung und Verkauf von selbstgefertigten Produkten aus der Therapie

Portemonnaies Ausstellung Isabel Ausstellung

Lebenszeichen

Hallo!

hier ein kurzes Lebenszeichen von mir und im Anhang ein paar Informationen über das Projekt “Yanapasayku”.

Seit Mitte Januar bin ich nun wieder von meinem Deutschlandurlaub zurück in Sucre und die Arbeit hat uns voll im Griff zudem auch gerade das Erlangen eines Arbeitsvisums……Manchmal braucht man hier sehr, sehr viel Geduld!!!!

Anfangs etwas schleppend, aber so nach und nach vorallem durch Mundpropaganda steigt die Anfrage von Eltern an Therapien für ihre Kinder. Ich behandel zur Zeit vor allem Kinder mit Down-Syndrom.

Ansonsten ist hier in Bolivien gerade noch Regenzeit, dass ist zwar manchmal sehr ärgerlich wenn man von einem Platzregen überrascht wird, aber dafür ist Sucre gerade wunderbar grün!!!!

Meine Adresse hat sich etwas verändert:
Regina Merz
Calle Uyuni 266
Casilla 448
Sucre – Bolivia

und Post an das Projekt “Yanapasayku” geht an:
Centro Yanapasayku
Calle Destacamento 111
Casilla 448
Sucre- Bolivia

Einen ganz lieben Gruß aus Sucre!!
Regina Merz

Februar 2013

Hola,

vielen herzlichen Dank für Eure Unterstützung und Euer Interesse!

Seit Mitte Januar geht es mit Yanapasayku richtig los! Wir haben ein paar Kinder die regelmäßig zweimal wöchentlich kommen und ansonsten gelegentlich Überprüfungen von Kindern mit Therapiebedarf. Wir rechnen damit dass der März uns viel neue Arbeit bringen wird, da die Sommerferien jetzt zu Ende sind und Fasching nun hinter uns liegt und nun alles etwas geordneter abläuft.

Da wir zurzeit noch keine eigenen Räumlichkeiten haben, arbeiten wir in der Praxis einer hiesigen Physiotherapeutin mit, die uns den Raum am Vormittag zur Verfügung stellt. Ein großer Vorteil für uns ist, dass der Raum voll ausgestattet ist und wir das vorhandene Material für die Behandlungen nutzen können. Trotzdem planen wir für März eigenen Räumlichkeiten zu finden, da wir den einen Raum nun zu 5 teilen und dadurch sehr unflexibel sind was die Terminwünsche unserer Patienten und ihrer Angehörigen angeht und der Raum nachmittags immer belegt ist.

Nebenbei sind wir damit beschäftigt unser Visum zu organisieren, was ein langwieriges Verfahren ist, aber die Voraussetzung für eine geregelte Arbeit und die Mitgliedschaft in jedweder Organisation oder Verein ist. Langfristig wollen wir das Yanapasayku eine anerkannte Institution wird.

Im Alltag merken wir doch gelegentlich die kulturellen Unterschiede, vor allem was Absprachen und Pünktlichkeit betrifft. Aber im Großen und Ganzen sind wir sehr zufrieden was sich aus unserer Idee innerhalb eines Jahre bereits entwickelt hat!

Nochmals vielen Dank für Euer Interesse und für die Unterstützung!!!

Freundliche Grüße aus Sucre von Charito, Regina und Lina

Zeitungsbericht

Regina Merz gründet Hilfsprojekt

(von WINFRIED EHLING)

Mainpost

„Yanapasayku, ich helfe dir“ – so heißt das Therapiezentrum im bolivianischen Sucre, das drei junge Frauen derzeit aufbauen. Unter ihnen ist die Hammelburgerin Regina Merz. Das Projekt im ärmsten Land Südamerikas erfordert nicht nur fachliches Wissen und Organisationstalent, sondern auch Mut und Idealismus …  Link zum Artikel in der Mainpost

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Saalezeitung

Das Projekt im ärmsten Land Südamerikas erfordert nicht nur fachliches Wissen und hohes Organisationstalent, sondern auch eine gehörige Portion Mut und viel Idealismus. Die gelernte Ergotherapeutin Regina Merz, die Physiotherapeutin Lina Ramsauer aus Bremen und die einheimische Logopädin Rosario Esperanza Osina wollen mit ihrem interdisziplinären Projekt Menschen aller Altersstufen, besonders aber Kindern helfen…. Link zum Artikel der Saalezeitung

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